Das Afrikahaus ist mit seiner völkerkundlichen Sammlung von ca. 4.000 Exponaten das einzige Museum im Dreiländereck Polen, Tschechien und Deutschland, das sich ausschließlich der Geschichte und Gegenwart des afrikanischen Kontinents widmet. Neben einer multimedialen Dauerausstellung beherbergt das Afrikahaus die mehr als 3.400 Titel zählende Nold-Namibia-Bibliothek.
In der Dauerausstellung werden Objekte aus vier Sammlungen präsentiert. Aus der Sammlung Nold werden Exponate der deutschen Kolonialzeit und völkerkundliche Objekte aus Namibia und Südafrika gezeigt. Masken aus Gabun und eine Photodokumentation über Albert Schweitzers Urwaldklinik in Lambarene erwarten die Besucher im Raum der Sammlung Siegfried Neukirch.
Aus der Sammlung Werner Küpper sind völkerkundliche Exponate Ost- und Westafrikas zu sehen. Im Raum, der dem Andenken des Abenteurers und Afrikaforschers Heinrich Barth gewidmet ist, werden Exponate aus der Sammlung Heinrich-Barth-Gesellschaft gezeigt. Kleinere künstlerische Installationen wie beispielsweise zu Leni Riefenstahls berühmten Nuba-Photographien und zur Wahrnehmung Afrikas im deutschen Denken runden die Dauerausstellung ab.